Freitag, 30. November 2012
Abends in Siem Reap
Auch abends ist in Siem Reap einiges los. Hat eine Pub Street und etwa 100 Meter weiter auch noch einen Night Market.
Den 1. Abend haben wir hauptsaechlich in der Angkor What - Bar verbracht.. :-)
Und noch ein paar Bilder vom Night Market wo ich gestern mit Julius und Lukas war (Kathrin und Liz sind gestern abgereist)
Vielleicht gehen wir heute auch nochmal hin - schauen wir mal.
Morgen gehts dann mit den Flugzeug via Bangkok nach Koh Samui.. und am Flughafen sollte ich die Nadia treffen wenn alles klappt und der Schnee Muenchen verschont. Den naechsten Posts gibts dann wohl aus Bangkok oder direkt aus Australien ab dem 9. Dezember. Bis dahin - weiterhin alles Gute an alle daheimgebliebenen! Ich vermisse Euch alle - manchmal :-)
Angkor Wat - Siem Reap
Die Tempelanlagen rund um Siem Reap sind einmalig und riesig. Wir (Liz, Kathrin und ich) haben ca. 2,5 Tage verbracht um verschiedenste Orte zu besuchen - inklusive Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
Damit zum Zeigen daheim noch ein paar Fotos uebrigbleiben hier nur ein paar Impressionen.
Welches ist wohl mein Arm? :-)
Blutspende Kinderkrankenhaus Kantha Bopha Siem Reap
Hallo Besucher
Am vorletzten Tag meines Aufenthalts in Kambodscha war ich mit Julius noch zu Besuch im Kantha Bopha Kinderkrankenhaus in Siem Reap.
Das Krankenhaus wurde neben anderen vom Schweizer Arzt Dr. Beat Richner aufgebaut und praktisch ausschliesslich durch Spendengelder unterhalten. Kinder koennen sich hier kostenlos behandeln lassen und die Krankenhaeuser von Dr. Richner sind hier kaum mehr wegzudenken.
Hier der Link zur Website von Dr. Richner:
http://www.beat-richner.ch
Und hier ein paar Bilder vom Krankenhaus bzw. meiner Blutspende heute:
Ein kleiner Patient vor dem Hospital...
Aufruf zur Spende (Dengue Fieber ist vor allem fuer Kinder sehr gefaehrlich)...
Der Warteraum...
Und auf der Liege...
Zur Belohnung gab es am Schluss noch eine Cola, ein paar Cracker und ein T-Shirt der Blutbank :-)
Montag, 26. November 2012
Abschluss Volunteering @ S.C.A.O.
Hallo Besucher!
Schon wieder ist einige Zeit verstrichen seit dem letztem Blog-Eintrag. Was soll ich sagen - es hat sich einfach nicht ergeben :-)
In den vergangenen 4 Wochen hatte ich eine sehr interessante Zeit im S.C.A.O. Center im Dorf Boeung Chouk, etwas ausserhalb von Phnom Penh verbracht. Sowohl das Unterrichten der Kinder/Jugendlichen als auch das vergleichsweise "einfache" Leben im Center haben mir gut gefallen. Die letzten beiden Wochen hatte ich anstelle von Unterrichten das Projekt Accounting uebernommen. Ich habe eine Buchhaltungssoftware gekauft, installiert und aufgesetzt sowie anschliessend saemtliche Buchungen von Januar-Oktober 2012 im neuen Programm verbucht. Zusaetzlich habe ich fuer meine Nachfolger noch eine Bedienungsanleitung erstellt, wie sie die Arbeit fortsetzen koennen.
Das Unterrichten haben waehrend dieser Zeit Julius (unser Langzeit-Volunteer) sowie Kathrin und Liz (deutsche Volunteers die fuer 2 Wochen gekommen sind) uebernommen. Hier mal ein Bild von uns 4en:
Neben den normalen Aufgaben der Volunteers kam aber auch die Freizeitgestaltung nicht zu kurz und an den Wochenenden bzw. Feiertagen wird meistens auch Fussball gespielt - jeweils kurz vor Einbruch der Dunkelheit weil es tagsueber schlichtweg zu heiss ist (wir hatten die letzten Tage immer gegen 33 Grad):
Am Freitag war allerdings dann unser letzter Tag und wir haben deshalb Donnerstag abend noch etwas Verpflegung fuer eine kleine Party eingekauft. Schlussendlich waren dann fast 30 Leute im Center.. ich glaube da war es vorher noch nie so voll ;-)
Hier das Gruppenbild:
Leider ist es mit weiteren Fotos derzeit schwierig. Ich habe mir einen Virus eingefangen, der die Speicherkarte meiner Kamera und meinen USB-Stick befallen hat. Die Bilder lassen sich jetzt nur mehr auf Linux-PCs ansehen - davon gibt es hier aber kaum welche. Hoffe, mit der neuen Speicherkarte haut das dann wieder hin.
Am Sonntag bin ich mit Liz und Kathrin mit dem Bus von Phnom Penh nach Siem Reap gefahren (hat ca. 7,5 Stunden gedauert fuer 300 km) und dort wohnen wir jetzt fuer die naechsten Tage und erkunden die Gegend und vor allem natuerlich die Tempelanlagen rund um Angkor Wat. Waren heute auch schon im Tempel in dem der Film Tomb Raider mit Angelina Jolie gedreht wurde. Fotos folgen.
Wenn es sich ausgeht folgt in Kuerze dann nochmal ein Blog-Eintrag. Jetzt ist aber erst Mal Abendessen angesagt.
In diesem Sinne - bis bald!
Freitag, 9. November 2012
Freiwillige Arbeit in Phnom Penh
Hallo Besucher!
Nachdem ich das letzte Wochenende im S.C.A.O. Center bzw. der Schule ausserhalb von Phonm Penh verbracht habe, komme ich erst heute dazu mal wieder was in den Blog zu schreiben. Im Center hat es nur mobiles Internet, was aber sehr teuer ist. Daher moechte ich das nicht fuer meinen privaten Gebrauch nutzen.
Zu erzaehlen gibts sehr viel seit dem letzten Eintrag - wohl zuviel fuer diesen Post. Aber ein paar Eindruecke kann ich Euch vermitteln.
Ich bin letzte Woche Mittwoch im Center angekommen und wurde sehr herzlich empfangen. Im Center bzw. der Schule wohnen aktuell 18 Kinder, Mr. Sameth und seine Ehefrau sowie die Koechin Polly, Julius (ein deutscher Volunteer, der 1 Jahr dort arbeitet) und ich. Das ist eine ganze Menge...
Effektiv im Center wohnen dabei 19 Leute, 4 der groesseren Jungs wohnen in 2 Zimmern direkt an der Schule, die etwa 100 Meter vom Center entfernt ist.
Hier ein Bild vom Center:
Und hier die Bilder der "Kids":
Hier eines von der Schule:
Organisatorisch ist das eine echte Herausforderung. Das Center hat 2 Badezimmer - das ist fuer 19 Leute nicht sonderlich viel. Die Dusche funktioniert derzeit nicht - das heisst "Duschen wie damals": mit kaltem Wasser aus einem grossen Bottich und mit Hilfe einer grossen Kelle das Wasser ueber den Kopf schuetten :-) Auch "Western Toilet" hat es im Obergeschoss keine, sondern nur eine "Squat Toilet" (das hier sehr verbreitete Stehklo)...
Die meisten Leute (inkl. mir und Julius) schlafen im Obergeschoss. In einem Zimmer sind 5 Maedchen, in einem Zimmer 3 Maedchen, in einem kleinen Abstellraum am Boden 2 Jungs, zwischendrin im Durchgang sind die Betten der freiwilligen Helfer (2 Doppelbetten) und Mr. Sameth mit Frau und dem juengsten Sproessling haben das Bett neben der Eingangstuer. Unten neben der Kueche schlafen auch noch ein paar.
Effektiv haben Mr. Sameth und seine Frau nur 2 eigene Kinder hier im Center - die anderen Kinder kommen aus verschiedensten Orten des Landes. Allerdings ist keines der Kinder Vollwaise - alle haben zumindest noch einen Elternteil, wobei deren Familie sich keine Ausbildung und z.T. nicht mal ausreichende Ernaehrung fuer die Kinder leisten konnte. Im Center hier erhalten sie 3 Mahlzeiten am Tag (Reis, Reis + ?? ja, Reis) mit Fruechten und Gemuese bzw. auch etwas Fleisch oder Fisch. Pro Tag werden im Center 7 KG Reis verbraucht - den 50KG-Sack Reis gibt es am Markt fuer ca. 25 EUR. Zudem gibts ab und zu mal was Suesses von den freiwilligen Helfern oder sonstigen Helfern aus aller Welt, die gelegentlich vorbeischauen. Ab und zu koennen die Kinder auch ihre leiblichen Eltern daheim besuchen - ist aber eher die Ausnahme, weil das Geld fuer die Fahrtkosten knapp ist. Aber die Kinder fuehlen sich jedenfalls sehr wohl im Center und leben wie eine echte Familie zusammen. Manchmal wundert es mich wirklich dass trotz so vieler Kinder das ganze Center nicht im Chaos versinkt... :-)
In der Schule gibt es gratis Englisch-Unterricht fuer alle Kinder und Jugendlichen vom Dorf. Zusaetzlich wird auch noch ein Computerkurs im Center angeboten. Aktuell haben wir in der Schule wo ich bin ca. 230 Kinder (nach Ende der Regenzeit sind es dann bis zu 300) und an der neuen Schule auch etwa soviele. Die Kinder gehen zusaetzlich auch an die eigentlich kostenlose oeffentliche Schule, wo der Unterricht aber relativ muehsam ist, bzw. man taeglich dem Lehrer etwas Geld mitbringen muss, damit er einen nicht gleich wieder wegschickt.. Korruption ist generell ein Problem hier - haengt aber auch mit der unzureichenden Loehne der Lehrer, Polizisten usw. zusammen.. Zusaetzlich zum Unterricht erhalten die Schueler bei uns gelegentlich neue Schulhefte und Stifte zum schreiben.
Was alle hier freut ist, dass manchmal auch Leute aus dem Dorf zum Center kommen und z.B. etwas Reis oder Fruechte vorbeibringen als Dankeschoen fuer das Unterrichten der Kinder. Oder manchmal kommen auch Eltern zur Schule um Danke zu sagen. Wir merken die Dankbarkeit auch wenn wir mit dem Fahrrad durchs Dorf fahren und uns die Leute zuwinken oder zurufen und wir versuchen mit ein paar Worten in Khmer-Sprache zu antworten.
Alles in allem eine neue Erfahrung fuer mich, die ich nicht missen moechte. Es ist schon eine sehr grosse Umstellung wenn man auf einmal mit sovielen Leuten auf engsten Raum lebt. Privatsphaere gibt es da praktisch nie.
Von dem her geniesse ich dieses Wochenende mal wieder ein Guesthouse in Phnom Penh und werde morgen noch 2-3 Orte in der Gegend besichtigen. Sonntag geht es dann zurueck zum Center und es haben sich fuer die naechsten 2 Wochen noch 2 weitere freiwillige Helfer angekuendigt die im Center wohnen wollen... Dann wirds nochmal etwas enger.. bin mal gespannt.
Und hier grad noch ein Foto von heute mit ein paar Leuten vom Center - mit ein paar Faschingsgruessen zum bevorstehenden Wochenende :-)
In diesem Sinne bis bald & viele Gruesse aus Kambodscha!













