Donnerstag, 21. März 2013

Panama City / Hardrock Hotel

Zurueck von den San Blas Inseln habe ich Fletch, der mit mir auf der Gruppenreise war, wieder getroffen.
Hier ein Bild vom Wiedersehen im Hostel



Er hat mir vom Hardrock Hotel erzaehlt und dass man dort vom 62 Stock einen tollen Blick hat. Also gings auf zum Hardrock Hotel. Dumm nur dass im 62 Stock ein Club/ eine Bar ist die tagsueber zu hat und normalerweise braucht man eine Karte, um mit dem Lift nach oben zu kommen. Nachdem wir diverse Hotel-Mitarbeiter gefragt hatten ob sie uns rauf lassen - das aber immer wieder verneint wurde - haben wir es schlussendlich doch noch geschafft.

In der Bar wurde grad aufgeraeumt.. ohne uns umzudrehen und an den erstaunten Gesichtern der Bediensteten sind wir dann durch spaziert und ab auf die Terrasse ... Hier die Bilder:



Tolle Location fuer eine Bar - schlaegt aber wohl stark aufs Reisebudget.. Daher sind wir abends nicht nochmal dort hin...

Anschliessend ging es noch einmal zu Fuss Richtung Casco Viejo und retour. Auf dem Rueckweg ging dann das Schuhwerk von Fletch kaputt und alle 50 Meter musste er die Flip Flops wieder flicken.. dementsprechend lang hat sich der Spaziergang gezogen und entsprechend oft musste ich dumme Sprueche laufen lassen.
Fletch war darueber nicht so erfreut (Kinder bitte wegschauen) :-)



So, das waers dann wieder fuer heute mit Blog aktualisieren. Melde mich in Kuerze wieder mit dem naechsten Eintrag! (hoffentlich noch vor Ostern) ;-)

Islas San Blas / Panama

Vom Besitzer vom Casa Mariposa in El Valle de Anton habe ich die Kontaktdaten von Nixia und Mateo erhalten, die auf der Insel Carti Tupile leben. Nixia ist eine Kuna (der indigena Stamm der auf den San Blas Inseln lebt) und Mateo Kanadier, der nach einem Besuch dort 'haengengeblieben' ist und mit Nixia zusammen gelegentlich Besucher in deren Haus wohnen laesst und Touren zu anderen Inseln durchfuehrt.

Ich hatte Glueck und es war noch ein Platz frei in der Huette von den beiden. Somit ging es frueh morgens mit einem 4-Rad-Auto ueber Stock und Stein zur Kueste und anschliessend mit dem Boot weiter zur Inseln (trotz immer wiederkehrender Seekrankheit bin ich also fast schon Kapitaen Blaubaer nach sovielen Bootsfahrten) ;-)

Die San-Blas-Inseln werden von etwa 25.000 Kuna (auch Cuna, in Kolumbien Tule), einer indigenen Ethnie Panamas bewohnt und selbst verwaltet. Sie leben auf etwa 50 der 365 Inseln. San Blas wird von den Kuna in der eigenen Sprache „Guna Yala“ genannt. Einige Einwohner sprechen spanisch - bei weitem aber nicht alle. Die meisten Leute leben von Landwirtschaft (sie haben zum Teil Land auf dem Festland) bzw. vom Fischfang oder teilweise jetzt auch vom Tourismus.

Mit mir zusammen in der Huette haben Gerlinde und Gunter (Tiroler!) und David (USA) gewohnt.. ich habe mit mit David den oberen Stock der Huette geteilt. Nixia, Mateo und Nixias Vater haben in der Haengematte in der Kueche geschlafen..

Nachfolgend verschiedenste Bilder von den 3 Tagen auf den Islas San Blas:

Die Bootanlegestelle der Insel, die Huette sowie das "Badezimmer" im Freien, welches direkt ins Meer fuehrt...



Gerlinde und Gunter sowie im Hintergrund Mateo



"Ein Indio ohne Land ist ein toter Indio!"



Strand auf der Insel Isla Aguja sowie anschliessendes Relaxen in der Haengematte



Am naechsten Tag hatten wir die Moeglichkeit, an einer Chicha Fuerte - Zeremonie teilzunehmen.

Die Chichahütte ist nach dem gleichen traditionellen Muster wie der Congreso gebaut. In dieser Hütte wird die Chicha bei den Revolutionsfeiern und den Pubertäts-Zeremonien (wie es bei uns der Fall war) getrunken. „Chicha fürte“ ist ein halbvergorenes Mais- oder Bananengetränk. Früher wurde der Gärungsprozess mit Spucke in Gang gesetzt; heute verwendet man Zucker, bzw Zuckerrohrsaft. Es gibt einen speziellen Chichameister. Er überwacht den Gärungsprozess in den riesigen Tonkrügen und bestimmt, wann die Chicha fertig ist.

Jedenfalls durften wir die Chicha Fuerte probieren - in meinem Fall sogar 5 davon.. der Geschmack war aehnlich von viel zu warmem Rotwein (interessanterweise). Fotos waren jedoch keine erlaubt - dafuer machten wir ein paar an anderen Plaetzen der Insel. Das letzte Bild zeigt von rechts mich, Nixia, ihre Cousine Rudelinda sowie deren Cousine same Ehemann :-)



Auf der Rueckfahrt zu unserer Insel (alle waren gut gelaunt von der Chicha Fuerte) ging auf halbem Weg der Motor vom Boot aus.. nach 15 Minuten Pause hat es dann doch noch geklappt und wir kamen rechtzeitig heim fuer den Tanzabend der in der Unterkunft von Nixia und Maeto stattgefunden hat. Mit dabei waren auch verschiedene Leute vom Boot "Stahlratte" welches von Kolumbien nach Panama unterwegs war. Der deutsche Kapitaen "Lulu" ist ein Freund von Mateo. Hier die Bilder vom Abend - auf dem Foto mit mir ist noch Rudelinde sowie ein paar der Kunder rundherum. Auf einem Foto ist auch David mit Kopfhoerer zu sehen (er hat die Musik aufgezeichnet) sowie Nixia neben ihm



Nach einem tollen Abend ging es dann am naechsten Tag zur Isla Perro ("Hunde Insel") und anschliessend fuer mich dann wieder zurueck nach Panama - die 3 anderen sind noch auf San Blas geblieben. Hier Bilder der Insel bzw. noch sonstige Impressionen


Panama City / Der Kanal

Am 2. Tag ging es vormittags zum Panama Kanal. Im Hostel hatte ich noch 3 weitere Leute getroffen die dort hin wollten - somit konnten wir uns das Taxi teilen.

Der Panamakanal wurde 1914 eroeffnet und aktuell passieren ihn rund 35-40 Schiffe pro Tag. Der Kanal ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr geoeffnet. Fuer die Durchfahrt zahlen die Schiffe je nach Groesse in der Regel zwischen 150'000 - 200'000 Dollar!

Das ganze Konstrukt ist sehr eindrucksvoll - dennoch habe ich auf eine Schifffahrt entlang des Kanals verzichtet und nur das Visitor Centre in Miraflores inkl. Museum dort besucht..



Bis dato dato kann ich mich dem Kinderbuch von Janosch nur anschliessen - "Oh, wie schoen ist Panama" (Danke an Sandra Nicolussi fuer den Hinweis zum Buch waehrend meiner Besichtigung vom Kanal) ;-))

Panama City / Casco Viejo, Marbella + Cerro Ancon

Am 2. Tag in Panama City ging es vormittags zuerst zum Panama-Kanal, der naechstes Jahr sein 100-jaehriges Jubilaeum feiert und derzeit noch weiter ausgebaut wird! (siehe separater Blog-Eintrag)

Nachmittags ging es dann zunaechst weiter in die schoene Altstadt Casco Viejo. Leider wird dort aktuell fast an jeder Ecke gebaut und renoviert... ist wohl der falsche Zeitpunkt fuer die Besichtigung - oder gerade noch rechtzeitig, weil viele der alten Gebaeude bald verschwinden werden. Hier ein paar Bilder von Casco Viejo



Aufgrund der vielen Baustellen hatte am Abend zuvor sogar Sandra Probleme, noch den richtigen Weg zu finden :-)

Nach Casco Viejo habe ich ein Taxi zum Cerro Ancon, einem Aussichtspunkt nahe der Altstadt genommen. Zuerst wollte ich zu Fuss gehen - dafuer muesste ich jedoch die "die rote Zone" von Panama City durchqueren, die als sehr gefaehrlich gilt. Am Rand der Zone stehen sogar Polizisten und leiten unwissende Touristen entsprechend um...

Vom Aussichtspunkt hatte man dann einen guten Blick auf Marbella links und Casco Viejo rechts..



Auf dem Rueckweg zum Hostel im Stadtteil Marbella (dem eigentlichen Geschaeftsviertel - wo aber auch Sandra ihr Appartment hat) bin ich entlang der Kueste gelaufen.. ein Spaziergang von etwa 45 Minuten..



Abends bin ich dann nochmals auf ein Bier mit Sandra und dann ab in die Heia, weil es am Folgetag um halb 5 aufstehen musste fuer die Fahrt zu den Islas San Blas!

Panama City / Avenida Amador

Hallo Besucher

Nach Valle de Anton bin ich weiter in die Hauptstadt Panamas. Nach Ankunft im Hostel am fruehen Nachmittag habe ich mir mit Romina aus Argentinien, die auch im Hostel gewohnt hat, ein Taxi geteilt und wir sind zur Avenida Amador gefahren.

Die Avenida Amador ist eine laenger Strasse entlang der Kueste - nicht weit von der Altstadt. Hier die Bilder von dort - mit Blick auf den Stadtteil Marbella (Hochhaeuser) bzw. vom Sonnenuntergang.



Auf einem Foto ist mir der Pelikan ungefragt ins Foto geflogen.. Sauerei :-)

Nach dem Nachmittag in der Avenida Amador habe ich mich abends mit Sandra getroffen. Sie ist eine Freundin von Lana, die mit mir auf der Gruppentour von Guatemala nach Costa Rica war, und lebt in Panama City. Wir waren dann abends in der Altstadt was essen und noch auf einen Drink in einer Bar. Leider ist das Foto mit dem Handy nicht gut geworden da Batterie schon fast alle ...