Ich hatte Glueck und es war noch ein Platz frei in der Huette von den beiden. Somit ging es frueh morgens mit einem 4-Rad-Auto ueber Stock und Stein zur Kueste und anschliessend mit dem Boot weiter zur Inseln (trotz immer wiederkehrender Seekrankheit bin ich also fast schon Kapitaen Blaubaer nach sovielen Bootsfahrten) ;-)
Die San-Blas-Inseln werden von etwa 25.000 Kuna (auch Cuna, in Kolumbien Tule), einer indigenen Ethnie Panamas bewohnt und selbst verwaltet. Sie leben auf etwa 50 der 365 Inseln. San Blas wird von den Kuna in der eigenen Sprache „Guna Yala“ genannt. Einige Einwohner sprechen spanisch - bei weitem aber nicht alle. Die meisten Leute leben von Landwirtschaft (sie haben zum Teil Land auf dem Festland) bzw. vom Fischfang oder teilweise jetzt auch vom Tourismus.
Mit mir zusammen in der Huette haben Gerlinde und Gunter (Tiroler!) und David (USA) gewohnt.. ich habe mit mit David den oberen Stock der Huette geteilt. Nixia, Mateo und Nixias Vater haben in der Haengematte in der Kueche geschlafen..
Nachfolgend verschiedenste Bilder von den 3 Tagen auf den Islas San Blas:
Die Bootanlegestelle der Insel, die Huette sowie das "Badezimmer" im Freien, welches direkt ins Meer fuehrt...
Gerlinde und Gunter sowie im Hintergrund Mateo
"Ein Indio ohne Land ist ein toter Indio!"
Strand auf der Insel Isla Aguja sowie anschliessendes Relaxen in der Haengematte
Am naechsten Tag hatten wir die Moeglichkeit, an einer Chicha Fuerte - Zeremonie teilzunehmen.
Die Chichahütte ist nach dem gleichen traditionellen Muster wie der Congreso gebaut. In dieser Hütte wird die Chicha bei den Revolutionsfeiern und den Pubertäts-Zeremonien (wie es bei uns der Fall war) getrunken. „Chicha fürte“ ist ein halbvergorenes Mais- oder Bananengetränk. Früher wurde der Gärungsprozess mit Spucke in Gang gesetzt; heute verwendet man Zucker, bzw Zuckerrohrsaft. Es gibt einen speziellen Chichameister. Er überwacht den Gärungsprozess in den riesigen Tonkrügen und bestimmt, wann die Chicha fertig ist.
Jedenfalls durften wir die Chicha Fuerte probieren - in meinem Fall sogar 5 davon.. der Geschmack war aehnlich von viel zu warmem Rotwein (interessanterweise). Fotos waren jedoch keine erlaubt - dafuer machten wir ein paar an anderen Plaetzen der Insel. Das letzte Bild zeigt von rechts mich, Nixia, ihre Cousine Rudelinda sowie deren Cousine same Ehemann :-)
Auf der Rueckfahrt zu unserer Insel (alle waren gut gelaunt von der Chicha Fuerte) ging auf halbem Weg der Motor vom Boot aus.. nach 15 Minuten Pause hat es dann doch noch geklappt und wir kamen rechtzeitig heim fuer den Tanzabend der in der Unterkunft von Nixia und Maeto stattgefunden hat. Mit dabei waren auch verschiedene Leute vom Boot "Stahlratte" welches von Kolumbien nach Panama unterwegs war. Der deutsche Kapitaen "Lulu" ist ein Freund von Mateo. Hier die Bilder vom Abend - auf dem Foto mit mir ist noch Rudelinde sowie ein paar der Kunder rundherum. Auf einem Foto ist auch David mit Kopfhoerer zu sehen (er hat die Musik aufgezeichnet) sowie Nixia neben ihm
Nach einem tollen Abend ging es dann am naechsten Tag zur Isla Perro ("Hunde Insel") und anschliessend fuer mich dann wieder zurueck nach Panama - die 3 anderen sind noch auf San Blas geblieben. Hier Bilder der Insel bzw. noch sonstige Impressionen
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