Sonntag, 30. September 2012
Mount Kinabalu
Im 2. Teil unserer Rundreise hatten wir das Vergnuegen, nach dem Bundesstaat Sarawak nun einen weiteren, naemlich Sabah zu erkunden.
Ein paar Leute meiner vorherigen Gruppe hatten nur den 1. Teil der Rundreise gebucht - somit mussten wir uns von Peter, Judith, Jane und Holly verabschieden.
Dafuer kamen neu hinzu:
Gita (Belgien)
Vanessa & Philipp (Belgien - auf Hochzeitsreise)
Bal (UK)
Briony (Australien)
Erica & Claire (UK)
Mein neu gewonnener Freund "Frederik" Ho den ich nach Feierabend in einem Cafe in Kutching kennengelernt hatte, hatte mir vorab schon gesagt:
"Tom, everthing here in Sarawak => in Sabah is better" :-) Daher freute ich mich schon vorab auf Teil 2.
Hoehepunkt aus meiner Sicht war dabei der Aufstieg zum Mount Kinabalu - fuer die Einheimischen ein heiliger Berg, weil gemaess ihrem Glauben die Seele nach dem Tod auf den Mount Kinabalu aufsteigt und dort verweilt..
Am 18. September begann unser Aufstieg zum Laban Rata Resthouse (Start: ca. 1700 Hoehenmeter - Resthouse: ca. 3300 Hoehenmeter. Dort angekommen hiess es dann bereits gegen 19:30 Uhr Bettruhe, da der Aufstieg zum Gipfel bereits gegen 2:45 Uhr nachts begann in voelliger Dunkelheit und mit der Stirnlampe auf dem Kopf.
Bereits zu Beginn der "Seilpassage" kehrten etliche Personen wieder um weil sie Angst hatten, sich in Dunkelheit an Seilen zwischen den Felsen hochzuziehen. Beim Aufstieg selber war dann die groesste Herausforderung die Dunkelheit und die Kaelte bzw der kalte Wind - im Vergleich zu den Pinnacles fand ich war es deutlich weniger anstrengend.
Gegen 6:30 Uhr war dann meine Gruppe bestehend aus Loren, Penny, Mountainguide Robbie und mir am Gipfel - der 2. Teil unserer Gruppe (mit Ausnahme der Personen die umgekehrt waren) hatte diesen etwas frueher erreicht.
Nachfolgend das Gipfelfoto zusammen mit Penny - fuer das Foto selber war nur wenig Zeit da am Gipfel der Platz beschraenkt war und viele Leute anderer Gruppen schon auf Ihr Foto warteten - siehe 2. Bild :-)
Direkt nach dem Foto begann der Abstieg um zu vermeiden, dass der Koerper und die Muskeln durch den kalten Wind auskuehlen. Was die Witterungsverhaeltnisse betrifft hatten wir Glueck dass die Wolken und der Nebel sich beim Abstieg etwas verzogen hatten und wir daher ein paar tolle Fotos schiessen konnten:
South Peak, Mount Kinabalu
Loren, Robbie und Penny
Ein paar Mountain-Guides bei deren Ausbildung (abseits der Touristenroute)
Leider kam es dann doch noch zu einem Zwischenfall beim Abstieg. Loren lief zu dem Zeitpunkt ca. 50 Meter vor uns und rutschte mit seinem Wanderstock auf den glitschigen Steinen ab, fiel hin, ueberschlug sich mehrmals und verschwand hinter einem Felsen. Guide Robbie rannte hinterher - Penny war verzweifelt und begann zu weinen, da wir Loren nirgends mehr sehen konnten. Wir befuerchteten das schlimmste.. Loren hatte aber Glueck im Unglueck und zog sich "nur" Schnittwunden an Armen und Beinen sowie ein paar blaue Flecken zu und konnte nach kurzer Zeit wieder weiterlaufen.
Der weitere Abstieg wurde dann zu einer Herausforderung, da wir von der Spitze auf 4095 Metern wieder auf 1800 Meter absteigen mussten (die letzte Stunde im stroemenden Regen). Zum Schluss waren dann alle gluecklich, wieder beim Ausgangspunkt angekommen zu sein. Mir ging es bereits am 2. Tag nach dem Trek wieder sehr gut - andere jedoch konnten die ersten 3 Tage nur unter Schmerzen und zum Teil rueckwaerts Stiegen laufen.. War ein interessanter Anblick :-)
Erholen durften wir uns am Folgetag dann in Poring Hot Springs - ausser Relaxen war da auch kein Programm:
Loren (links) und Philipp (rechts)
Bal
Sophie, Sabrina und Penny
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