Montag, 29. Oktober 2012
Phnom Penh / Kambodscha - erste Eindruecke
Hallo Besucher
Am Sonntag 28. Oktober hatte ich meinen Flug von Vientiane nach Phnom Penh. Flug war sehr angenehm (Vietnam Airlines) und vor allem kurz.. nur eine gute Stunde.
Angekommen in Phnom Penh hat mich die Hitze erstmal zurueckgeworfen. Nach den vergleichsweise noch angenehmen Temperaturen in Thailand und Laos hat es hier eine Affenhitze.
Das Guesthouse im Zentrum ist nur knapp 3 Gehminuten vom Tonle Sap Fluss entfernt. Der Besitzer ist nett - vor allem aber auch geschaeftstuechtig. Sein Bruder steht fuer jeden Ausflug mit dem Auto bereit, nur halt deutlich teurer als mit dem Tuk-Tuk.
Der erste Eindruck Sonntag Abend von der Stadt war nicht sonderlich gut. Effektiv alle 10 Meter wird man von einem Tuk-Tuk oder Motorbike-Taxi Fahrer angequatscht. Was aber schlimmer ist, dass ich hier in Phnom Penh eigentlich zum ersten Mal auf meiner Reise richtige Armut sehe. Kinder die abends durch die Strassen laufen und um Essen oder Geld betteln.. (von mir gibts nur Essen) aber auch viele Frauen die bereits tagsueber mit Baby im Arm betteln. Oft ist es aber nicht mal das eigene Baby sondern man leiht sich das Kind fuer etwas Kleingeld bei der Nachbarin aus, weil es sich mit Kindern besser betteln laesst. Hab da schon einige Geschichten gehoert.
Auf dem Heimweg vom Abendessen wird es dann noch etwas ausgepraegter mit den Tuk-Tuk Fahrern. Die Angebotspalette ist ausgeweitet auf "Smoke Marihuana??"oder "wanna young Vietnam Lady?? only xx USD" .. und effektiv sieht man sehr viele junge Frauen leicht bekleidet in den Bars und auf den Strassen und als Weisser der allein unterwegs ist, zieht man besonders viele Blicke und Anfragen auf sich..
Auch sonst wird es nicht langweilig. Hab die letzten 2 Tage oefters mit Moenchen gesprochen um etwas ueber deren Leben und Tagesablauf sowie das Verhalten gegenueber anderen zu erfahren. War sehr interessant und fuer die Moenche die Gelegenheit, das z.T. in Schulen gelernte Englisch zu ueben und zu verbessern.
Ausserdem habe ich gestern noch eine Dame aus den Philippinen kennengelernt, die ebenfalls in einem Orphanage als Volunteer arbeitet. Sie hat auch noch ein paar Erfahrungen mit mir geteilt und mich dann zum Haus ihres Onkels (der in Phnom Penh wohnt) eingeladen zum Mittagessen. War auch ganz nett (mal wieder Fisch) - allerdings wurde es dann etwas mysterioes als der Onkel seine Geschaeftsidee praesentierte, fuer die er aber einen auslaendischen "Partner" braucht. Ziel der Uebung ist, dass er sicht anschliessend vom Erloes in Ruhestand begeben kann, da er angeblich unter Arthritis leidet. Mehr dazu nicht auf meinem Blog da alles im Zusammenhang mit Gluecksspiel und kriminell.. hab mich dann freundlich verabschiedet mit der Bitte um Bedenkzeit. Da die Gefaengnisse hier aber sicher nicht schoen sind, werde ich seine Gastfreundschaft wohl nicht mehr in Anspruch nehmen :-)
Neben all diesen ersten Erfahrungen und Erlebnissen hab ich aber auch schon ein paar Sehenswuerdigkeiten besucht. Die folgen im naechsten Post.
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